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Regulierung

Neuausrichtung bei der GGL: Sandro Kirchner priorisiert den Kampf gegen illegale Casinos

Mit dem Start von Sandro Kirchner an der Spitze der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder beginnt ein frisches Kapitel in der Überwachung des deutschen iGaming-Marktes. Im Zentrum der Bemühungen steht die konsequente Eindämmung nicht lizenzierter Glücksspielanbieter.

Meir GoldsztajnMeir GoldsztajnAktualisiert: 29. September 2026
Bundeskanzleramt in Berlin
Foto: Norbert Nagel · Own work · CC BY-SA 3.0 · via Wikimedia Commons · Lizenz · Quelle
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Ein frischer Wind in der Chefetage der GGL

Mit dem 1. Juli 2026 wurde der planmäßige Wechsel in der Führungsebene der Gemeinsamen Glücksspielbehörde der Länder (GGL) vollzogen. Sandro Kirchner fungiert nun als neuer Behördenleiter und ließ keine Zeit verstreichen, um seine strategischen Schwerpunkte zu definieren. Angesichts einer massiven Präsenz unlizenzierter Glücksspiel-Offerten möchte er die regulatorische Schlagkraft der Behörde deutlich erhöhen.

Vorgehen gegen unregulierte Glücksspielanbieter

Besonders die Unterbindung des Schwarzmarktes bildet das Rückgrat der neuen Agenda von Kirchner. Aktuelle Analysen identifizieren ein Konglomerat von circa 120 Online-Casinos ohne Lizenz, welche spezifisch deutsche Nutzer anvisieren. Um ein sicheres Umfeld für Glücksspiel-Enthusiasten zu wahren und den regulierten Markt zu festigen, plant die GGL eine Verschärfung ihrer regulatorischen Eingriffe gegen diese illegalen Akteure.

Künftige Hürden im iGaming

Die GGL muss kontinuierlich sicherstellen, dass die Vorgaben des Glücksspielstaatsvertrags eingehalten werden, während sie zeitgleich auf digitale Innovationen reagieren muss. Die Bemühungen, den Schwarzmarkt auszutrocknen, schützen primär die Konsumenten, da bei nicht lizenzierten Webseiten oft kein Spielerschutz existiert und faire Gewinnchancen nicht garantiert sind.

Fazit unserer Redaktion

Dieser Stabwechsel bei der GGL erfolgt in einer Phase, die entscheidend für die deutsche iGaming-Landschaft ist. Experten hoffen auf ein resoluteres Vorgehen gegen illegale Anbieter, die in der Vergangenheit oft ungehindert agieren konnten. Es bleibt abzuwarten, ob die angekündigten Maßnahmen ausreichen, um den Schwarzmarkt langfristig zu schwächen. Spielern wird weiterhin geraten, ausschließlich auf die Whitelist der GGL zu vertrauen, wenn sie nach seriösen Online-Casinos suchen.

Quellen

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