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Zahlungsmethoden

Spanien verschärft Compliance-Vorgaben für iGaming-Zahlungen: Was Spieler wissen müssen

Spanien führt mit dem Königlichen Dekret 813/2026 strengere Anforderungen an die Identitätsprüfung und Transaktionsüberwachung bei Online-Casinos ein. Ziel ist die strikte Übereinstimmung zwischen Kontoinhaber und Zahlungsmittel.

Matthias HansMatthias Hans
Spanien verschärft Compliance-Vorgaben für iGaming-Zahlungen: Was Spieler wissen müssen
Foto: Carlos Delgado · Own work · CC BY-SA 3.0 · via Wikimedia Commons · Lizenz · Quelle
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Die spanische Glücksspielregulierung erfährt eine weitere Verschärfung. Wie aus dem offiziellen Staatsanzeiger hervorgeht, hat die Regierung das Königliche Dekret 813/2026 veröffentlicht, das die Compliance-Standards für lizenzierte Online-Glücksspielanbieter signifikant anhebt. Die neuen Regeln, die auf dem spanischen Gesetz zur Verhinderung von Geldwäsche und Terrorismusfinanzierung basieren, treten am 28. Oktober 2026 in Kraft. Der Kernpunkt der Neuerung ist die strikte Anforderung, dass der Inhaber des verwendeten Zahlungsmittels zwingend mit dem registrierten Inhaber des Spielerkontos übereinstimmen muss. Diese Maßnahme soll sicherstellen, dass keine Zahlungen über Konten Dritter abgewickelt werden, was ein häufiges Einfallstor für betrügerische Aktivitäten darstellt. Für lizenzierte Betreiber bedeutet dies eine technische Umstellung ihrer Systeme. Sie haben eine Übergangsfrist von sechs Monaten erhalten, um ihre Identifikations- und Verifizierungsprozesse an die neuen Vorgaben anzupassen. Für Spieler bedeutet dies in der Praxis, dass bei Ein- und Auszahlungen künftig noch stärker auf die Übereinstimmung der Kontodaten geachtet wird. Wer beispielsweise versucht, mit einer Kreditkarte einzuzahlen, die nicht auf den eigenen Namen läuft, wird bei spanischen Anbietern künftig auf deutlich höhere Hürden stoßen. Diese regulatorische Anpassung ist Teil einer breiteren Strategie der spanischen Regulierungsbehörde DGOJ, die Sicherheit im Online-Glücksspiel zu erhöhen. Neben den Zahlungsprüfungen arbeitet die Behörde derzeit auch an einem gemeinsamen Algorithmus zur Früherkennung von riskantem Spielverhalten, der auf realen Spielerdaten basiert. Für Nutzer in Spanien ist es daher ratsam, sicherzustellen, dass alle hinterlegten Zahlungsmethoden korrekt auf den eigenen Namen registriert sind, um Verzögerungen bei Auszahlungen oder Kontosperrungen zu vermeiden.

Quellen

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